Kategorie-Archiv: Termine

Internationale Konferenz zu Fortschritten bezüglich Biogas

Im September 2014 ist es wieder soweit. Zum dritten Mal treffen sich internationale Biogasexperten auf der PIB III (Progress in Biogas III) in Stuttgart. Dabei werden Neuerungen und Aktuelles rund um das Thema Biogas präsentiert und diskutiert.
Parallel zur Konferenz findet zusätzlich eine Fachmesse statt auf der Firmen ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen einem internationalen Fachpublikum präsentieren.

Nähere Informationen zu Themen und zum Programm der Konferenz sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Internet auf :

http://www.progress-in-biogas.com/de.html

Fachtagung „Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz“ in Duisburg

Am 29. 09.2014 findet in Duisburg am Bildungszentrum für Ver- und Entsorgungswirtschaft eine Fachtagung statt zum Thema „Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz – die Optimierung der flächendeckenden Bioabfallsammlung“ statt. Da ab 01.01.2015 die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger gemäß §11 Abs.1 KrWG verpflichtet sind alle diejenigen Bioabfälle, die einer Überlassungspflicht nach § 17 Abs.1 KrWG unterliegen getrennt zu sammeln, bietet sich auf dieser Fachtagung die Möglichkeit sich über die Umsetzung, und die abfallrechtlichen Rahmenbedingungen ausführlich zu informieren und Probleme zu diskutieren.

Nähere Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Internet auf:
http://www.bew.de/nocache/bildungsangebote/thema/36/produkt/518-neue-kreislaufwirtschaftsgesetz-optimierung-fl-chendeckenden-bioabfallsammlung.html#tab1

75. Symposium des ANS e.V.

Am 01. und 02. Oktober 2014 findet an der FU Berlin das 75. Symposium des ANS e.V (Arbeitskreis für die Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen) zum Thema „ Abfall – Biomasse und Energiewende – Bewährtes, Neues und Visionen“ statt .

Direkte Links zur Einsicht des Tagungsprogramms und zur Anmeldung finden sie auf der Internetseite des ANS.e.V unter:
http://www.ans
ev.de/Events/11/75_Symposium_des_ANS_eV__AbfallBiomasse_und_Energiewende__Bewhrtes_Neues_und_Visionen.htm

 

25. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum

logo-kasseler-abfallforumVom 16.-18.04.2013 findet die Jubiläumsveranstaltung des Kasseler Abfall- und Bioenergieforums statt. Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die Bio- und Sekundärrohstoffverwertung, wozu es zahlreiche Vorträge geben wird.

Direkte Links zum 25. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum
Anmeldung
Programm
Anfahrt & Unterkunft

Hinweis:
Die Redaktion sowie der Güteausschuss der FBK e.V. nehmen auch dieses Jahr wieder daran teil und wird Sie über die wichtigen Inhalte informieren.

2. Kompost-FacharbeiterInnenkurs

Aufbaukurs für BetreiberInnen und das leitende Personal von Kompostierungsanlagen sowie Sachverständige und PlanerInnen

vom 27.-29.05.2013 in Linz

oewav-logoIm Zuge dieser dreitägigen KompostfacharbeiterInnenausbildung werden aufbauend auf die Kenntnisse des ÖWAV-Grundkurses für das Betriebspersonal von MBA- und Kompostierungsanlagen unter Berücksichtigung eines verstärkten Praxisbezuges die Themen „Anforderungen an die Hygienisierung“, „Prozesssteuerung vor Ort“, „ArbeitnehmerInnenschutz in der Praxis“, „Qualitätssicherung und Dokumentation“, „Abfallbilanzierung“, „Kompostbeurteilung und Düngeplanung“ und „Bezug von Rechtsquellen“ behandelt.

Die Kursgebühren für FBK-Mitglieder entsprechen denen der ÖWAV-Mitglieder.

Weitere Informationen finden Sie auf unter www.oewav.at

Seminar Novelle BioabfV

Das am 19. Juni 2012 stattgefundene Seminar zur Novelle der Bioabfallverordnung fand großen Anklang bei den Mitgliedern der Fachvereinigung Bayerischer Komposthersteller e.V. Eine morgendliche Brotzeit wappnete die 19 Teilnehmer für den mehrstündigen Marathon durch den Paragraphendschungel. Nach einem kurzen Exkurs in Richtung des Neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes durch Herrn RA Hoffmann, stellte Herr Siegfried Florian die Novelle der Bioabfallverordnung 2012 vor, die am 01.Mai 2012 in Kraft getreten ist.
Einer der Schwerpunkte der Novelle liegt in den verschärften Anforderungen der hygienisierenden Behandlung. So ist nunmehr eine kontinuierliche Temperaturaufzeichnung für alle Kompostanlagen Pflicht. Die Einhaltung einer Temperatur von 55°C über 2 Wochen, 60°C über 6 Tage oder 65°C über 3 Tage muss gewährleistet sein.
Viel Raum für Diskussionen bot auch das Thema Eigenverwertung, welches selbst nach Einführung der Novelle weiterhin die Gemüter erhitzt. Anstatt der gewünschten strikteren Regelung für die Eigenverwertung, erweitert die Novelle der Bioabfallverordnung den Kompetenzbereich, indem nicht nur „betriebseigene Flächen“ unter die Eigenverwertung fallen, sondern auch „selbst bewirtschaftete Flächen“, für die lediglich ein Pachtverhältnis ausreichend ist.
Die bei gärtnerischen Dienstleistungen auf fremden Flächen angefallenen pflanzlichen Bioabfälle dürfen dank einer Neuerung nun auf selbst bewirtschafteten Flächen verwertet werden. Dies ist ein deutliches Novum zur alten Bioabfallverordnung.
Ein Lichtblick ist immerhin die Einführung der Gleichstellung von Grüngut und anderen Bioabfällen. War Grüngut nach § 10 Absatz 1 BioAbfV bislang von Behandlungs- und Untersuchungspflichten pauschal ausgenommen, so ist die Behandlung ab dem 1. Mai 2012 nunmehr für Grüngut ebenso die Regel wie für andere Bioabfälle.
Freistellungen von Untersuchungspflichten sind somit nicht mehr der Regelfall, sondern die Ausnahme, für die zahlreiche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. So muss zum Beispiel angenommen werden können, dass die stofflichen Anforderungen nach den §§ 3 und 4 der BioAbfV zuverlässig eingehalten werden (Salmonellen, keimfähige Samen, austriebsfähige Pflanzenteile, Schwermetalle, Fremdstoffe). Inwieweit die Einhaltung dieser Anforderungen in der Praxis kontrolliert wird, bleibt abzuwarten. So ist aber den Mitgliedern einer Gütegemeinschaft zumindest folgende Sicherheit vergönnt: der Prozess der Hygienisierung verhindert die Verbreitung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen, so dass sie ihren Kompost im Gegensatz zu unbehandeltem Kompost ruhigen Gewissens ausbringen können.
Sollten Sie den letzten Termin nicht wahrgenommen haben, ist wegen großer Interesse und der hohen Nachfrage ein Wiederholungstermin im Januar/Februar 2013 geplant.

Info-Veranstaltung zur neuen Bioabfallverordnung 2012

INFORMATIONSVERANSTALTUNG

zur Neuordnung des KrWG und Änderungen der BioabfV 2012 Wir laden Sie und Ihre Mitarbeiter somit herzlich an einem der folgenden Termine ein:

Anlass: Neuordnung des KrWG und Änderungen der BioabfV 2012
Wann: 21. Mai 2012 oder 19. Juni 2012
Um: 09.00 – 16.00 Uhr
Wo: Geschäftsstelle der FBK eV: Bürgermeister-Finsterwalder-Ring 10, 82515 Wolfratshausen
Kosten: Für Mitglieder der FBK kostenlos, Nichtmitglieder: 120 Euro
Anmeldeschluss: 16. Mai 2012 (!!!) (→ begrenzte Teilnehmerzahl)
Wir bitten Sie, uns das ausgefülltes Anmeldeformular (mit Ihren Fragen und Anregungen) bis spätestens 16. Mai 2012 zuzusenden.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

24. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum 2012

Vom 27.03. bis 29.03. fand unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit das 24. Kasseler Abfall- und Bioenergieforum statt, welches vor allem unter dem Zeichen der Novelle der Bioabfallverordnung stand.

Ministerialdirigent Bergs hielt sich in seinem Vortrag am Mittwoch Vormittag noch recht bedeckt mit Erläuterungen zur Novelle und bezog sich stattdessen auf die Änderungen des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) in Bezug auf Bioabfallerfassung und -behandlung. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die Paragraphen 11 und 12, die sich mit Anforderungen und Qualitätssicherung von Bioabfällen und Klärschlämmen befassen. Bioabfälle sind ab dem 01.01.2015 grundsätzlich getrennt zu erfassen. Konkrete Vorgaben zur getrennten Erfassung sollen mit der nächsten Novelle der Bioabfallverordnung, die ebenfalls für das Jahr 2015 vorgesehen ist, herausgegeben werden. Erste Forschungsvorhaben und Gesprächskreise in Vorbereitung auf die nächste Novelle sollen noch in diesem Jahr beginnen.
Laut Aussage von Bergs liegt das noch abschöpfbare Potenzial von Bioabfall bei geschätzten 4 Millionen Tonnen, die zusätzlich zur Verwertung kommen könnten.
Ministerialdirigent Bergs betonte im Hinblick auf die beiden Paragraphen vor allem die Anerkennung des grundsätzlichen Vorrangs der düngerrechtlichen Qualitätsanforderungen vor den abfallrechtlichen Anforderungen. Ein weiteres großes Thema, das momentan nicht nur auf EU-Ebene in aller Munde ist, wird die Abfallvermeidung sein. In diesem Zusammenhang wurde das Bioabfallvermeidungsprogramm der EU-Kommission genannt.
Auch Dr.Kehres von der Bundesgütegemeinschaft Kompost ließ es sich nicht nehmen, Stellung zur Novelle der BioAbfV zu nehmen.
Er erläuterte in seinem Vortrag die Änderungen, die sich durch die Einführung der Novelle ergeben.
Der Anhang 1 wird, anders als in der bisherigen BioAbfV, in zwei Teile geteilt. In Bioabfälle, die keiner Zustimmung zur Bewertung benötigen und Bioabfälle, die nur mit behördlicher Zustimmung verwendet werden dürfen. Unter Letzteres fallen u.a. Schlämme aus der betriebseigenen Abwasserbehandlung und Pilzsubstratrückstände.
Anforderungen an die hygienisierende Behandlung sind in Anhang 2 aufgeführt. Die Pasteurisierung wurde hier als neues Verfahren der Hygienisierung aufgenommen. Bei der Prozessüberwachung haben sich ebenfalls Änderungen ergeben. So hat die Temperaturüberwachung fortlaufend zu erfolgen unter ständiger Aufzeichnung der Messergebnisse. Im Verlauf der aeroben hygienisierenden Behandlung muss eine Temperatur von mindestens 55°C über einen möglichst zusammenhängenden Zeitraum von 2 Wochen, von 60°C über 6 Tage oder von 65°C über 3 Tage auf das gesamte Rottematerial einwirken.
Die momentan geltenden Toleranzbereiche bei der Überschreitung von Schwermetallgrenzwerten werden zukünftig nur noch für Kupfer und Zink Anwendung finden. Überdies wird eine Meldepflicht für die Überschreitung von Schwermetallgrenzwerten eingeführt.

 

IFAT ENTSORGA 2012

Die weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, die IFAT ENTSORGA, findet vom 07.-11.05.2012 in München statt. Bereits drei Monate vor dem Termin war die Messe das erste Mal in ihrer Geschichte komplett ausgebucht. 2730 Aussteller aus 49 Ländern präsentieren auf 215.000 m² Fläche ein vielseitiges Produktangebot.

Vor allem im Bereich Abfallentsorgung und Recycling existiert eine große Bandbreite an Themen, die von der Kompostierung und Vergärung bis zur Energiegewinnung aus Abfallstoffen reicht. Die Messe wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm abgerundet. In Konferenzen, Symposien, Foren und Workshops werden technisch-wissenschaftliche Fachthemen aus dem Gebiet Abfall & Recycling diskutiert. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der extra eingerichtete GeoBioEnergieKongress, in dem sich alles um Geothermie und Biomasse drehen wird. Weitere Themenspecials stellen das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz und die neue Bioabfallverordnung dar. Auch das Symposium „Nachhaltige Bewirtschaftung kommunaler Bioabfälle“ dürfe auf großes Interesse stoßen. Kurzum, ein Besuch auf der IFAT lohnt sich, sei es, um sich zu informieren, wertvolle Kontakte zu pflegen oder gar, um neue Geschäfte zu initiieren.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ifat.de

Download des Hallenplans

Anfahrt

Praktikertag der ARGE Kompost & Biogas

Die Entwicklung neuer Technologien durch innovative Partnerschaften zwischen Anlagenbetrieb und Anlagentechnik, ermöglichte den bisherigen Fortschritt in den Bereichen Kompostierung & Vergärung. Um dieses Netzwerk weiter auszubauen, veranstaltet die ARGE Kompost & Biogas am 23.September 2011 den 2. Internationalen Kompost Praktikertag in Salzburg.

Ob mobile Maschinen zur Zerkleinerung von Biomasse, neuester Techniken in den Bereichen Umsetzen, Sieben, Messen, Manipulieren und Transportieren werden einem internationalen Publikum von den führenden Anbietern vorgestellt.

Ihr Nutzen auf einen Blick:

  • Maschine/Geräte werden im Praxisbetrieb vorgestellt
  • Pflege bestehender Kontakte
  • Knüpfen von neuen Branchenkontakten

Mehr Informationen erhalten Sie