Kategorie-Archiv: Technik

Kreislaufwirtschaftspaket der EU-Kommission

Die EU-Kommission legte vor Kurzem ein lang erwartetes Kreislaufwirtschaftspaket vor.
Darin werden für den Bereich der Abfallvermeidung und Resourceneffizienz ehrgeizige Ziele genannt. Zudem wird ein Deponierungsverbot für alle recycelbaren Stoffe (Glas, Kunststoffe, Metall, Papier und biologisch abbaubare Abfälle) geplant.

Ein Ziel ist die Erhöhung der Recyclingquote bei kommunalen Abfällen auf 70 % bis 2030 sowie eine Erhöhung der Recyclingquote bei Verpackungsmüll. Diese Erhöhung soll variabel, je nach Material, geschehen (90 % bei Papier bis 2025; 60 % bei Plastik, 80 % bei Holz, 90 % bei eisenhaltigem Metall, Aluminium und Glas bis Ende 2030).

Zudem soll bis zum Jahr 2025 ein Deponierungsverbot für recycelbare Materialien wie Plastik, Papier, Metall, Glas und Bio-Abfall in Kraft treten.
Letztlich soll auch die Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2025 um 30 % reduziert werden.
Die Europäische Kommission verspricht sich von der Einhaltung der Zielvorgaben neben Ressourcenschonung auch die Schaffung vieler neuer Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum sowie eine Reduzierung von Treibhausgasen und anderen schädlichen Umwelteinflüssen.

Mehr Informationen zu diesem Kreislaufwirtschaftspaket und dem Thema allgemein finden Sie auch auf der Seite der Europäischen Kommission unter:

 

Bleser: Biomasse ist Deutschlands bedeutendste regenerative Wärmequelle

Um die Energieziele der Bundesregierung zu erreichen, muss der Anteil von Wärme aus Biomasse zukünftig deutlich gesteigert werden.

„Aus Biomasse erzeugte Wärme ist bereits für gut 9 Prozent der gesamten Wärmebereitstellung in Deutschland verantwortlich“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, am Mittwoch bei der Tagung „Wärmeerzeugung aus Biomasse“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Biomasse nehme einen Spitzenplatz bei der klimaschonenden Energieerzeugung ein, so Bleser weiter.

92 Prozent der erneuerbaren Wärmeerzeugung in Deutschland geht auf den Rohstoff Biomasse und dabei vor allem auf Holz zurück. Allein durch den Ersatz fossiler Brennstoffe werden jedes Jahr Treibhausgas-Emissionen von gut 36 Millionen Tonnen eingespart. Biomasse gilt außerdem als die vielseitigste regenerative Energiequelle, da sie in fester, flüssiger oder gasförmiger Form gespeichert werden kann und damit ganzjährig zur Verfügung steht.

Die positiven Effekte der energetischen Biomassenutzung müssten auch in die Novelle des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) aufgenommen werden, so Bleser. Moderne Heizkessel und Einzelraumfeuerungen würden den Brennstoff Biomasse gerade im dezentralen Wohnbereich hocheffizient und klimaschonend nutzen. „Das ist eine vorbildliche Energie der kurzen Wege. Das Heizen mit Biomasse darf bei den Rahmenbedingungen des EEWärmeG gegenüber anderen Erneuerbaren Energie-Technologien nicht benachteiligt werden“, sagte Bleser.

Bei der Tagung informierten sich 180 Fachleute aus der Energiewirtschaft, Wissenschaft und Politik über den aktuellen Stand im Wärme-Sektor und diskutierten den weiteren Handlungsbedarf auch im Hinblick auf die im Jahr 2012 anstehende Novelle des EEWärmeG.

Kompost und Klärschlamm als Energie der Zukunft

Energie aus Mais und anderen Getreidesorten herzustellen, stört die Nahrungskette. Deswegen widmen sich Forscher nun Pflanzenresten.
Aus Kompost mach Kohle: Wissenschaftler der Hochschule Ruhr West (HRW) in Bottrop wollen den Einsatz von Biokohle als Brennstoff vorantreiben. „Biokohle wird ein Baustein in der Energiewende. Ob sie ein Arbeitspferd wird, müssen wir erst noch ergründen“, sagte der Leiter des Instituts Energiesysteme und Energiewirtschaft der HRW, Marcus Rehm.

Energie aus dem Müll: Aus Gartenabfällen wir Biokohle erzeugt

Mit zwei Doktoranden untersucht er, wie sich aus Grünschnitt, Gartenabfällen oder Kompost Biokohle erzeugen lässt.

Bei der Herstellung von Biokohle gehe es längst nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie. „Im Grunde können Sie Biokohle aus allen organischen Materialien herstellen“, sagte Rehm. „Die Frage ist: Wie ist es energetisch am sinnvollsten?“

Beantworten Sie wichtige Energie-Fragen!

Bisher wird Kohle bei der sogenannten hydrothermalen Carbonisierung (HTC) unter Zugabe von Wasser erzeugt. Für diese Entdeckung erhielt der deutsche Chemiker Friedrich Bergius 1931 den Nobelpreis für Chemie.

Rehm und seine Kollegen setzen auf die Weiterentwicklung dieser Technik, der vapothermalen Carbonisierung (VTC). Bei bis zu 250 Grad Celsius und 42 bar Druck entsteht Kohle aus Biomasse statt im Wasserbad in einer Dampfatmosphäre. Das VTC-Verfahren verspreche schneller und energieeffizienter zu sein, erklärte der 45 Jahre alte Forscher.

Biosprit verteuert Nahrungsmittel

Aber nicht nur Pflanzenreste, sondern auch feuchte Holzabfälle, Klärschlamm oder Baumrinden seien mögliche Brennstoffe der Zukunft. Rehm warnte aber davor, beliebig nach biologischen Stoffen zur Energieerzeugung zu suchen: „Biomasse findet sich immer in Konkurrenz zur Nahrungskette.“

Dies habe sich in Mexiko gezeigt, wo 2007 durch den Biosprit-Boom in den USA der Mais knapp wurde. Spätestens diese „Tortilla-Krise“ habe verdeutlicht, dass sich die Energiewirtschaft nicht beliebig aus organischer Masse bedienen könne. „Fruchtbare Flächen dienen der Lebensmittelverwertung. Die Energieverwertung muss sich hinten anstellen.“ Pflanzenreste seien gerade interessant, weil es keine direkte Konkurrenz zur Nahrungsmittelindustrie gebe.

Rehm deutete auf einen weiteren Vorteil der Kohle aus Biomasse hin: „Biokohle kann dafür geeignet sein, die Eigenschaften von Böden zu verbessern.“ Die gepressten Pellets könnten als Hilfsstoff helfen, den Boden dauerhaft fruchtbarer zu machen und das Wachstum von Pflanzen zu steigern. Dabei könnten sie auch eine Kohlenstoff-Senke bewirken. Bis es soweit sei, vergehe aber noch etwas Zeit.

Quelle: Welt.de – Wissenschaft

 

 

 

Praktikertag der ARGE Kompost & Biogas

Die Entwicklung neuer Technologien durch innovative Partnerschaften zwischen Anlagenbetrieb und Anlagentechnik, ermöglichte den bisherigen Fortschritt in den Bereichen Kompostierung & Vergärung. Um dieses Netzwerk weiter auszubauen, veranstaltet die ARGE Kompost & Biogas am 23.September 2011 den 2. Internationalen Kompost Praktikertag in Salzburg.

Ob mobile Maschinen zur Zerkleinerung von Biomasse, neuester Techniken in den Bereichen Umsetzen, Sieben, Messen, Manipulieren und Transportieren werden einem internationalen Publikum von den führenden Anbietern vorgestellt.

Ihr Nutzen auf einen Blick:

  • Maschine/Geräte werden im Praxisbetrieb vorgestellt
  • Pflege bestehender Kontakte
  • Knüpfen von neuen Branchenkontakten

Mehr Informationen erhalten Sie

 

Hamburger Stadtreinigung baut Trockenfermentationsanlage

Die Hamburger Stadtreinigung baut laut dem Magazin Entsorga eine Trockenfermentationsanlage, die der bereits bestehenden Kompostierungsanlage vorgeschaltet werden soll. Bei Fertigstellung ist eine jährliche Durchlaufmenge von ca.70.000 Tonnen möglich.

Die Stadtreinigung plant das erzeugte Biogas aufzubereiten und als Biomethan in eine benachbarte Erdgasleitungeinzuspeisen. Durch die neue Fermentationsanlage kann die Stadtreinigung laut ihrem Sprecher Herrn Reinhard Fiedler aus dem Betrieb einer Müllverbrennungsanlage aussteigen. Doch ob die Fermentationsanlage mit dem Erlös der Einspeisung des Biomethans in die Erdgasleitung wirtschaftlich betrieben werden kann, ist nach Einschätzung Fiedlers durch die Kosten der Getrenntsammlung zweifelhaft.

Die Kompostieranlage weist momentan einen jährlichen Input von 30.000 Tonnen Grünschnitt und Bioabfällen auf, die zu 10.000 Tonnen Kompost verarbeitet werden. Es wird jedoch zur Zeit nur ein geringer Teil der möglichen Bioabfälle aus den Haushalten in einer getrennten Sammlung erfasst und der Kompostieranlage zugeführt. Nach Schätzungen der Stadtreinigung wird der Output der Kompostieranlage aber auf 30.000 Tonnen steigen, sofern alle Bioabfälle der Hamburger Haushalte in die Biotonne gegeben und über die Trockenfermentationsanlage in die Kompostierung gelangen.

Die vorgeschaltete Vergärung darf dabei jedoch nicht auf Kosten der stofflichen Verwertung erfolgen. Ähnliches gilt für die thermische Verwertung von Holz. Wenn zu viel Strukturmaterial der Kompostierung entnommen wird, kann keine qualitätsorientierte Kompostierung stattfinden. Dass die Kombination aus Vergärung und Kompostierung funktioniert, zeigen mehrere Betriebe in Norddeutschland, die sich in dem Verband der Humus- und Erdenwirtschaft Region Nord (VHE-Nord) zusammengeschlossen haben.

In einer Studie führte das Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) in Heidelberg Berechnungen zur Leistungsfähigkeit der Vergärung von Bioabfällen durch. Danach ist bei einem bundesweiten Anstieg der Vergärung von 15 % auf 80 % und gleichzeitiger technischer Optimierung eine Einsparung von 790.000 Tonnen Treibhausgasen möglich.

9. Maschinentechnischer Informationstag

Am 15. Juli 2011 fand der 9. Maschinentechnische Informationstag – Kompostiertechnik 2011 unter der Schirmherrschaft der Fachvereinigung Bayerischer Komposthersteller e.V. auf dem Kompostplatz der Firma Wurzer Umwelt GmbH in Wörth, 84478 Waldkraiburg, statt.

Auf dem diesjährigen Maschinentag haben elf Maschinenhersteller, alles Mitglieder der FBK e.V., insgesamt 24 Maschinenvorgestellt und gezeigt, was diese leisten. Neben den Mitgliedern der FBK e.V. informierten sich zahlreiche Fachleute aus Kommunen, Praxis und Handel sowie viele Gäste aus dem benachbarten und weiteren Ausland über die ausgestellten Maschinen. Die Besucher waren auch dieses Mal von den Maschinenvorführungen begeistert. Dank des guten Wetters sind mehr als 300 Besucher gekkommen.

Zur Bildergalerie vom Maschinentag 2011 klicken Sie bitte hier.

9. Maschinentechnischer Informationstag

Am 15. Juli 2011 findet der 9. Maschinentechnische Informationstag – Kompostiertechnik 2011 – unter der Schirmherrschaft der Fachvereinigung Bayerischer Komposthersteller e.V. auf dem auf Kompostplatz der Firma Wurzer inWörth84478 Waldkraiburg statt.

Seit den letzten Nachrichten zum Maschinentag hat sich bei den ausstellenden Firmen einiges getan. Die Fachvereinigung Bayerischer Komposthersteller e.V. kann vier neue Mitglieder begrüßen, die ebenfalls ihre Maschinen an diesem Tag vorführen: ARJES GmbHBackers Maschinenbau GmbHStrohmeier GmbH und Waldburg Forstmaschinen.

Damit Sie auf dem neuesten Stand sind, erhalten Sie eine eine aktuelle Übersicht über die ausstellenden Firmen und deren Maschinen:

Firma vorgestellte Maschinen Bilder
ARJES Raptor L BioMaster
Raptor XL
Bilder zu den Maschinen
Backers Sternsiebmaschine 3-mal Bild zu der Maschine
BACKHUS BACKHUS 16.30
BACKHUS 17.60
Bilder zu den Maschinen
Doppstadt AK 635 Profi
DW 3060 Büffel inkl. Sternsieb auf Hakenlift
SM 1200 Triflex
Bilder zu den Maschinen
HAMMEL HAMMEL Sternsieb
NZS 1000 DK
Vorbrecher 750 DK
Vorbrecher 950 DK
Bilder zu den Maschinen
Jenz BA 725 D
Chippertruck HEM 582 R mit Band
HEM 820 Z (mit Schlepper)
Bilder zu den Maschinen
Neuson ECO 5003
SD 1430
Trommelhacker
TS 5220
Bilder zu den Maschinen
Strohmeier Green Screener Bild zu der Maschine
Terra Select Siebmaschine S6 Bild zu der Maschine
Waldburg
Forstmaschinen
Mobilhacker BRUKS 605 PT Bild zu der Maschine
Willibald EP 5500 Shark
FLEX-Star 2000
Bilder zu den Maschinen

Wir hoffen auf eine rege Besucherbeteiligung.

Weiterführende Informationen zum Maschinentag und den Lageplan erhalten Sie hier.

Neues zum 9. Maschinentechnischer Informationstag

Wir möchten Sie nochmals auf den 9. Maschinen-technischen Informationstag – Kompostiertechnik 2011 unter der Schirmherrschaft der Fachvereinigung Bayerischer Komposthersteller e.V. am 15. Juli 2011 hinweisen.

Als Aussteller haben sich bisher folgende Firmen angemeldet:

 

 

Firma vorgestellte Maschinen
Bilder
BACKHUS BACKHUS 16.30
BACKHUS 17.60
Bilder zu den Maschinen
Doppstadt AK 635 profi (Neuvorstellung)
DW 3060 Bio Power Kam / Korb mit Rückführung
SM 620 profi mit Siebtrommel und Sternsiebeinsatz und Bio Screen
Bilder zu den Maschinen
HAMMEL Sieb HZ 52
Vorbrecher 750 DK
Vorbrecher 950 DK
Bilder zu den Maschinen
Jenz BA 725 D
Chippertruck HEM 582 R mit Band
HEM 820 Z
Siebmaschine S6
Bilder zu den Maschinen
Neuson ECO 5003
SD 1430
Trommelhacker
TS 5220
Bilder zu den Maschinen
Strohmeier Green Screener Bild zu der Maschine
Willibald UH 4800 Multi-Cut
EP 5500 Shark
FLEX-Star 2000
Bilder zu den Maschinen

Die Firma Wurzer stellt ihren Kompostplatz in Wörth, 84478 Waldkraiburg, für den Maschinentag zur Verfügung.

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie bitte unsere Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 08171 / 483990 an.

9. Maschinentechnischer Informationstag – Kompostiertechnik 2011

Auf mehrfachen Wunsch ist dieses Jahr wieder ein Maschinentechnischer Informationstag unter der Schirmherrschaft der Fachvereinigung Bayerischer Komposthersteller geplant. Wie Sie wissen, waren die vergangenen Maschinentechnischen Informationstage ein voller Erfolg.

Auf dem Maschinentag wird die neueste Maschinentechnik hinsichtlich Kompostierung, Umsetzung, Zerkleinerung von Altholz und Separierung vorstellt werden. Die Firmen AgrotelBACKHUSDoppstattHAMMELJenzNeuson undWillibald haben zugesagt, ihre neuesten Geräte im aktiven Einsatz auf unserem Informationstag vorzuführen. Die Firma Wurzer stellt dafür ihren Kompostplatz in Wörth, 84478 Waldkraiburg, zur Verfügung.

Der 9. Maschinentechnische Informationstag – Kompostiertechnik 2011 – findet am 15. Juli 2011 statt. Wie bei allen anderen Maschinentagen sind nur Mitglieder der Fachvereinigung Bayerischer Komposthersteller berechtigt, Geräte vorführen.

Weitere Informationen werden wir Ihnen rechtzeitig vorher mitteilen. Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie bitte unsere Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 08171 / 48 39 90 an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wachsende Nachfrage nach Kraftwerken für Energie aus organischen Abfällen

Die Vermarktung von innovativen und modernen Systemen und Technologien zur Umwandlung von organischem Abfall in Energie sorgt für einen neuen Wachstumsschub für die Branche der Grünen Energie weltweit. Kraftwerke für Energie aus organischem Abfall stellen eine optimale Möglichkeit dar, Bioabfälle zu verwerten und dabei Energie zu erzeugen. Viele Landesregierungen bestätigen, dass solche Anlagen eine ideale Lösung sind, um den Klimawandel zu bekämpfen und Unabhängigkeit im Energiebereich zu gewährleisten. Begünstigt durch staatliche Maßnahmen und Förderungen steigt daher die Nachfrage nach Kraftwerken für Energie aus organischem Abfall in der Welt und der Markt wird wettbewerbsfähiger.

Laut einer neuen Studie von Frost & Sullivan wird der Markt für Energie aus organischem Abfall in Europa, dem größten regionalen Ländermarkt im globalen Vergleich, bis 2016 auf 3,6 Milliarden US-Dollar anwachsen. Der deutsche Markt machte im Jahr 2009 76,8 Prozent vom europäischen Gesamtmarkt aus und erwirtschaftete 998,3 Millionen US-Dollar. Begünstigt durch staatliche Maßnahmen und einen unterstützenden Banksektor, ist der Markt in Deutschland in den letzten zehn Jahren exponentiell angestiegen. Dieselben Maßnahmen werden nun in anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Italien eingeführt, und es ist daher zu erwarten, dass diese Märkte in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein starkes Wachstum verzeichnen werden.

In anderen Gebieten der Welt befindet sich der Markt für Energie aus organischem Abfall jedoch noch in den Kinderschuhen. „In Asien und Nord- und Südamerika bleibt der Markt für Energie aus organischem Abfall aus drei Gründen unterentwickelt,“ erläutert Senior Analyst Nuno Oscar Branco von Frost & Sullivan. „In erster Linie müssen die dortigen Regierungen erst Maßnahmen für Biogas und Grüne Energie einführen; zweitens ist die Menge, Verfügbarkeit, Qualität und das Management des Ausgangsmaterials nicht ausreichend für Investitionen oder langfristiges Wachstum; und zuletzt stellt die hauptsächlich auf Europa und Deutschland konzentrierte Biogasindustrie keine Ressourcen für die Entwicklung dieser Märkte bereit“.

Die Lage verändert sich jedoch in einigen Ländern und Stadtverwaltungen, in denen sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Energie aus organischem Abfall verbessert haben. In den Vereinigten Staaten zum Beispiel hat die Bundesregierung das Programm AgSTAR gestartet, das „den Einsatz von Technologien zur Methanrückgewinnung (Biogas) fördert, (…) um Methanemissionen zu reduzieren bei gleichzeitigem, anderen ökologischem Nutzen“, und in Indien fördert die Regierung von Punjab den Bau von modernen Kraftwerken zur Energiegewinnung aus biologischen Abfällen zur Energieversorgung der Region. „Diese beiden Beispiele machen deutlich, welche Art von Projekten sich voraussichtlich weltweit in den nächsten Jahrzehnten entwickeln werden „, erklärt Nuno Oscar.

Das Marktpotenzial für Biogas, welches in einem Kraftwerk durch anaerobe Verdauung produziert wird, ist sehr groß und das Marktwachstum kann in einigen europäischen Ländern, wie Italien oder der Tschechischen Republik, in Ländern Nord- und Südamerikas, wie Brasilien, USA, Kanada, und in Ländern der Asien-Pazifik-Region, wie Indien und Australien exponentiell sein. Unternehmen, die in diesem Sektor agieren oder in ihn investieren, sollten das Risiko, das zu erwartende Nachfragewachstum in diesen Ländern zu verpassen, abwägen und an Plänen für eine internationale Expansion und Investitionen arbeiten.

Neue Sternsiebmaschine trennt Holz und Grünabfälle

Martin Hirschauer von der Firma Lech-Kompost, ein langjähriges Mitglied der FBK e.V., entwickelte auf der eigenen Kompostieranlage eine ballistische Sternsiebmaschine („Green Screener“) mit sehr hohem Leistungsvermögen, um der Problematik der Separierung von Holz aus gemischten Grünabfällen zu begegnen.
Das Siebdeck der Maschine sorgt für eine hervorragende Trennung von Holz und krautigen Bestandteilen wie z.B. Gras. Ebenso kann eine Siebung von feuchtem Material ohne Probleme erfolgen. In einem gemeinsamen Betrieb von Schredder (Häcksler) und Siebmaschine kann das Material in einem Arbeitsgang gehäckselt und gesiebt werden. Die Maschine eignet sich auch zur Nachbehandlung des Überlaufs herkömmlicher Siebmaschinen.

Die Sternsiebmaschine trennt das Ausgangsmaterial in HolzSiebfraktion und Überkorn. Bei Fertigkompost als Ausgangsmaterial sind die Fraktionen entsprechend Holz, Kompost und eine separate Müllfraktion.

Die Präsentation der neuen ballistischen Sternsiebmaschine findet am Freitag, den 1. April 2011 um 10 Uhr auf der Kompostieranlage von Herrn Martin Hirschauer (Lech-Kompost) statt.

Für Bewirtung ist gesorgt. Herr Hirschauer würde sich sehr freuen, alle FBK-Mitglieder sowie viele Interessierte bei der ersten Vorführung der neuen Siebmaschine begrüßen zu können.

Bei Fragen kontaktieren Sie Herrn Hirschauer unter der Telefonnummer 0171 / 3302967 oder per E-Mail info@lech-kompost.de.

Adresse:
Firma Lech-Kompost
Am Texet 1
86916 Kaufering

Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Broschüre.

 


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