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Verwertung von Aschen in der Kompostierung

Angesichts eines weltweit steigenden Energiebedarfs und der für den Klimaschutz notwendigen Beschränkung der CO2-Emissionen gewinnt der Einsatz des nachwachsenden Energieträgers Holz weiter an Bedeutung. Bei der Verbrennung von Holz verbleibt ein vorwiegend aus den anorganischen Bestandteilen des Holzes bestehender Rückstand in Form von Aschen. Holzaschen enthalten Nährstoffe, die eine Verwertung sinnvoll erscheinen lassen, jedoch auch Schadstoffe, die in jedem Fall eine geordnete Verwertung bzw. Beseitigung notwendig machen.

Die stoffliche Zusammensetzung der einzelnen Aschefraktionen wird durch brennstoffabhängige und anlagentechnische Größen bestimmt. Auch naturbelassenes Holz weist abhängig von Gehölzart, -alter, Rinden- und Grünanteil unterschiedliche Nähr- und Schadstoffgehalte auf. Schadstoffeinträge sind auch möglich bedingt durch den Standort während des Wachstums, die Handhabung während der Holzernte und die Weiterverarbeitung sowie durch eine Verschmutzung während der Nutzungsphase (bei gebrauchtem Holz). Wesentliche anlagentechnische Einflussgrößen sind der Ausbrand, die Feuerraumtemperatur, die Temperatur, bei der die Asche anfällt, sowie die Art derAbgasreinigung. Weiterhin ist der Eintrag von Stoffen aus Ofen- und Kesselmaterialien durch Korrosionsvorgänge möglich. Die analytische Charakterisierung von Holzaschen ergibt typischerweise große Streubreiten. [Quelle: LfU]

fbk-info-asche-kompostierung_200Die FBK e.V. hat auf Grundlage der aktuellen Vorschriften (speziell: Novelle der BioAbfV, des KrW-AbfG, DüMV, etc.) ein Merkblatt erarbeitet, aus dem in Kürze alle wichtigen Informationen zur Verwendung von Asche in der Kompostierung dargestellt sind.

Das Merkblatt können Sie sich unter folgendem Link herunterladen:

Download: Merkblatt „Verwendung von Asche in der Kompostierung“