Komposterde als Risiko?

Laut einem Hinweis der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) stellt die Arbeit mit „Komposterde“ ein Risiko für Hobbygärtner dar, sich mit Legionellen zu infizieren. Hier beruft sich die Gesellschaft auf Warnungen der schottischen Gesundheitsbehörde der Krankheitsfälle vorliegen, die in Verbindung mit Blumenerde stehen.
In Deutschland wurde bisher noch kein Fall einer Ansteckung bekannt und auch das Risiko sei laut DGP-Vizepräsident Tobias Welte eher gering. Andererseits sind in unseren Nachbarländern Österreich, Frankreich, Niederlande, sowie in Schweden während den Jahren 2006 und 2009 vereinzelt Fälle gemeldet worden, die auf die Arbeit mit Kompostprodukten zurückzuführen sind.
Der hierfür verantwortliche Erreger Legionelle longbeachae ist noch wenig erforscht. Fakt ist jedoch, dass er eingeatmet werden kann. Laut einer Einschätzung der Uni Hohenheim ist das Arbeiten mit Gärrückständen und Komposten unbedenklich, wenn diese regelmäßiger Güteüberwachung nach
§ 11 Abs. 3 BioAbfV bzw. § 12 KrWG unterliegen.
Quellen: dapd/cl

 

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