Komposteinsatz spart Geld für Grunddüngung

Verbände der Humus- und Erdenwirtschaft (VHE) veröffentlichen einen Sonderdruck, in dem veranschaulicht wird, wie Landwirte durch den Einsatz von Kompost ihre Kosten senken und gleichzeitig die Bodenfruchtbarkeit erhalten können. Ebenso ist eine Versorgung der Pflanzen mit den Nährstoffen Phosphor, Kalium und Magnesium in ausreichender Menge möglich.

Durch den zunehmenden Kostendruck auf die Landwirtschaft wurde manchmal zwangsweise an der Grunddüngung mit Phosphor und Kalium gespart. Nach einiger Zeit entstehen jedoch Mangelerscheinungen, durch die die Erträge und die Qualität der Produkte verringert werden. In langjährigen Versuchen wurde festgestellt, dass Kompostgaben neben Boden verbessernden Eigenschaften auch eine ausreichende Zufuhr von Phosphor und Kalium bedeuten. Gleichzeitig besitzt Kompost genügend Kalk für eineErhaltungskalkung. In günstigen Fällen kann der pH-Wert sogar erhöht werden.

Für Phosphor ist meist eine ausgeglichene Nährstoffbilanz nach einer Kompostdüngung vorhanden. Je nach Abfuhr gilt dies ebenfalls für KaliumMagnesiumwird bei einer Kompostdüngung immer in größeren Mengen zugeführt als die Pflanzen benötigen. Dadurch kann einer Auswaschung von Magnesium aus dem Boden effektiv entgegengewirkt werden.
In den Versuchen wurde der Schwerpunkt der Forschung auf die pflanzenverfügbaren Nährstoffe gelegt und untersucht, wie hoch eine Kompostgabe sein muss, um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten und gleichzeitig die Nährstoffgehalte im Boden beizubehalten.

Ferner widmet sich ein Teil des Sonderdrucks der Anrechenbarkeit von Stickstoff und einer nachhaltigen Anwendung von Kompost im Pflanzenbau.

 

Weiterführende Informationen erhalten sie hier.

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