Deutschland als Spitzenreiter in Sachen Recycling.

Ende März diesen Jahres veröffentlichte das statistische Amt der Europäischen Union (EUROSTAT) die aktuellen Zahlen der Abfallbewirtschaftung. Mit einem durchschnittlichen Jahresaufkommen von 502 kg Restmüll pro Einwohner Europas liegt der Verbrauch noch viel zu hoch.
Ausserdem werden noch rund 40% der kommunalen Abfälle innerhalb Europas auf Deponien gelagert und so einem ressourcenschonenderem Recyclingkreislauf entzogen.
Der Weg zu einer angestrebten Recyclingsgesellschaft ist daher noch weit.
Während in Deutschland ein Großteil der anfallenden Abfälle bereits wiederverwertet wird (45% ) und sich damit als Spitzenreiter innerhalb Europas etabliert hat, liegen Staaten wie Bulgarien oder Rumänien weitab von diesem Ziel, da es an der Idee und dem Verständnis des Recyclings fehlt und gut 100% der Abfälle weiterhin auf Deponien endgelagert werden.
Bis zum Jahr 2016 setzt die EU-Deponienrichtlinie deshalb Vorgaben, nur noch 35% der biologischen abbaubaren Abfälle im Gegensatz zum Jahr 1995 zu deponieren.
Um dieses Ziel auch in den anderen Ländern der EU zu erreichen, bedarf es deshalb Förderungen, die sich auf die Wiederverwertung von Abfällen konzentrieren um das vorhandene wirtschaftliche und ökologische Potential auszubauen.

 

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