Der Kompost macht’s

Bioabfall aus Haushalt, Industrie, Handel und Gewerbe enthält wertvolle Nährstoffe und organische Substanzen, die nach geregelter Kompostierung oder Vergärung erneut als Dünger und Humus unbedenklich für Pflanzen und Böden eingesetzt werden können.

Der Anteil an organischem Material im Hausmüll wird auf 35 – 40 % geschätzt, was ein Gewicht von 100 kg pro Kopf in einem einzigen Jahr bedeutet. Daraus ergibt sich ein Potential von 12 – 15 Mio. Tonnen Bio- und Grünabfall jährlich – und das lediglich in Deutschland.

Europaweit rechnet man mit 100 – 150 Mio. Tonnen, Tendenz steigend. Diese gewaltigen Mengen könnten zu ca. 50 Millionen Tonnen Kompost verarbeitet werden und besonders in südlichen Gebieten mit salzigen Böden zu einer verbesserten Bewirtschaftung beitragen, um nur ein positives Beispiel zu nennen.

Durchaus erweist sich Kompost im Garten-und Landschaftsbau sowie im Hobbygarten als idealer Begleiter aufgrund seiner vielen positiven Auswirkung auf die Bodenstruktur, den Wasserhaushalt sowie die Bodenmikrobiologie und ist die beste Alternative oder Ergänzung zum teuren Mineraldünger, der die Gefahr einer schnellen Überdüngung mit sich bringt. Laut einer Bremer Studie wirkt sich regelmäßiges Düngen alleine mit Komposterde ertragssteigernd bei minimaler Arbeit und Kosten aus.

Quelle: Abschlussbericht 2008 zum Projekt Kompost-Anwendungsversuche Baden-Württemberg.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.