Archiv für den Monat: September 2011

Praktikertag der ARGE Kompost & Biogas

Die Entwicklung neuer Technologien durch innovative Partnerschaften zwischen Anlagenbetrieb und Anlagentechnik, ermöglichte den bisherigen Fortschritt in den Bereichen Kompostierung & Vergärung. Um dieses Netzwerk weiter auszubauen, veranstaltet die ARGE Kompost & Biogas am 23.September 2011 den 2. Internationalen Kompost Praktikertag in Salzburg.

Ob mobile Maschinen zur Zerkleinerung von Biomasse, neuester Techniken in den Bereichen Umsetzen, Sieben, Messen, Manipulieren und Transportieren werden einem internationalen Publikum von den führenden Anbietern vorgestellt.

Ihr Nutzen auf einen Blick:

  • Maschine/Geräte werden im Praxisbetrieb vorgestellt
  • Pflege bestehender Kontakte
  • Knüpfen von neuen Branchenkontakten

Mehr Informationen erhalten Sie

 

Erhöhtes Risiko bei der Annahme von Bioabfällen durch Pflanzenkrankheiten

Wir weisen Sie darauf hin, dass zurzeit ein erhöhtes Risiko besteht, zusammen mit angeliefertem Grüngut kranke oder unerwünschte Pflanzen bzw. Pflanzenteile zu erhalten.

Momentan sollten Sie Ihr Augenmerk auf folgende Punkte richten:

– Feuerbrand,
– Ambrosia-Pflanzen.

Bereits 2007 wurde ein Vortrag bei der Mitgliederversammlung 2007 zum Thema Feuerbrand gehalten.
Nähere Informationen können Sie dem Handzettel dazu entnehmen.

Der Bundesrat fordert eine geringere Vergütung für große Biomasseanlagen

Das vorliegende Gesetz der Bundesregierung begünstigt nach Ansicht des Bundesrates die Förderung großer Biogasanlagen und großer Strukturen. Gleichzeitig bleiben den landwirtschaftlichen Anlagen nicht genügend wirtschaftliche Grundlagen für Neuinvestitionen. Weiterhin ist der Bundesrat der Auffassung, dass die Nachteile großer Biogasanlagen sowie die Vorteile regionaler Wertschöpfung nicht berücksichtigt wurden.

Der Bundesrat schlägt daher eine Verbesserung der Rahmenbedingungen bei der Vergütung für kleinere Biogasanlagen vor, ohne die Grundstrukturen des EEG zu verändern. Dadurch sollen Träger einer dezentralen Energieversorgung und Investoren beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien Planungssicherheit erhalten.

Dezentrale, durch landwirtschaftliche Unternehmen getragene Biogasanlagen sind laut Bundesrat die Basis für ein dezentrales Wärmeversorgungsnetz und können zudem mit der im Unternehmen anfallenden Biomasse (Gülle, Mist, Futterreste und Anteile an Mais sowie Getreide) betrieben werden. Für Anlagen derLeistungsklasse bis 150 kW sieht der Bundesrat deshalb eine Erhöhung der Grundvergütung für Strom von 14,3 Cent/kWh auf 16,3 Cent/kWh vor. Gleichzeitig soll die Obergrenze der dritten Leistungsstufe von 5 Megawatt auf 2 Megawatt abgesenkt und die Zusatzvergütung in der Einsatzvergütungsklasse II für Anlagen bis 500 kW von 8 Cent/kWh auf 9 Cent/kWh erhöht werden.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:
Gesetz zur Neuregelung des Rechtsrahmens für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
Empfehlungen des Bundesrates zum Gesetz
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Änderung der Bioabfallverordnung (Novelle)

Die Bundesregierung hat bei der Europäischen Union die Novelle der Bioabfallverordnung zur Notifizierung eingereicht. Bis zum 12. September 2011 können Mitgliedsstaaten und Interessenvertreter eine Stellungnahme abgeben. Nach der derzeitigen Planung tritt die Bioabfallverordnung zu Beginn des Jahres 2012 in Kraft.

Die derzeit gültige Biobfallverordnung (BioAbfV) bezieht sich vor allem auf die Hygienisierung der Bioabfälle durch aerobe Behandlung (Kompostierung). Wie das Bundesministerium für Umwelt berichtet, berücksichtigt die Novelle dagegen besondersForschungsergebnisse und Praxiserfahrungen hinsichtlich Vergärungsanlagen. Gleichzeitig wurde die Liste der zulässigen Ausgangsstoffe (Bioabfälle und anderweitige Materialien) überarbeitet und der gültigen Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 (Verordnung über tierische Nebenprodukte) sowie der Düngemittelverordnung (DüMV) angepasst. Zukünftig werden Herkunftsnachweise für bestimmte Abfallstoffe (Schlämme, Fettabscheiderinhalte und Glycerin) benötigt, wenn diese verarbeitet werden sollen. Des Weiteren ist bei der Abgabe von bestimmten Bioabfällen (Anhang 1 Punkt 1a) die Zustimmung der zuständigen Behörde nötig.

Ausnahme von der Prozessprüfung für Biogasanlagen:
Derzeit ist es noch möglich, alternative Nachweisverfahren in Absprache mit der Behörde zu vereinbaren. Mit der Novelle wird diese Möglichkeit stark eingeschränkt, so dass eine zeitnahe Kontaktaufnahme mit der zuständigen Behörde erfolgen sollte.

Außerdem wird mit Artikel 3 der Novelle die DüMV soweit geändert, dass die Übergangsfrist der Schadstoffregelung für Bioabfälle am 31.12.2014 ausläuft. Bis dahin können Stoffe, die der BioAbfV unterliegen und die die Grenzwerte nach der DüMV überschreiten, in Verkehr gebracht werden, sofern die Grenzwerte der BioAbfV eingehalten werden.

Die Novelle ist unter dem Namen „Verordnung zur Änderung der Bioabfallverordnung, der Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsverordnung und der Düngemittelverordnung“ eingereicht worden.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier:
Verordnung zur Änderung der Bioabfallverordnung

Mitgliederversammlung der FBK e.V.

Am Mittwoch, den 14.09.2011, lädt um 10 Uhr die Geschäftsführung der FBK e.V. zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein. Der Tagungsort ist der Hotel-Gasthof „Zur Post“ in Aschheim bei München, Ismaninger Str. 11.

Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

1. Jahresbericht 2010,
2. Kassenprüfung und geprüfter Jahresabschluss,
3. Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung,
4. Genehmigung des Haushaltes 2011,
5. Verschiedenes.

Die Geschäftsführung hofft auf zahlreiches Erscheinen.